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  • Seriegrafie "Galerie im Tor"
    "Galerie im Tor"

    "Galerie im Tor" Serigraphie29,7  x 42 cm - 2015 - Auflage 2/5nach einer...

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    "le voyageur"

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    "Waldgeistermeister"

    "Waldgeistermeister" Lichtdruck5-farbigBlattgröße 48x66 cmAuflage:...

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Künstler

Neue Werke

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    "Sternentor"

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    "Lichtsäule" Pigmente, Öle auf Sperrholz100x80cm 20182011Marianne Kraft...

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    "Sternentor" Pigmente, Öle auf Sperrholz100x90cm 2017Marianne Kraft Je...

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    "Energie Heilend"

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    "bateau" Lithografie auf Bütten58x76 cmAuflage 1/502019 Christophe...

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  • "Leporello Cosmic Earth3453"
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    "Ohne Titel 2"

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    "Ohne Titel 1" Aryl auf Leinwand20x25cm2016 Kemmi Paik Bauermeister Für...

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    "Fenster 2"

    "Fenster 2" Acryl auf Leinwand60x50 cm2016 Almut Quaas Für Versendung in...

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Künstler

Galerie Thomas Menzel

Werke des Künstlers: Christophe Hohler

Es gibt etwas Faszinierendes an den Figuren, die Christophe Hohler inszeniert. „Faszinierend“ jedoch gibt nur ungenügend das wieder, was in uns geschieht, in dem Moment, da wir seine Figuren erblicken. In der Tat: Die zerbrechlichen Silhouetten ergeben sich uns mit einer Unmittelbarkeit, die derart beunruhigend ist, dass wir erschüttert sind.

Betrachten wir diese entwaffneten Wesen, die in ruhigen Momenten ihres Daseins festgehalten werden, so realisieren wir, wie sehr unser Blick kondizioniert, ja gefesselt ist. Seit langem verbietet der Anstand, Mitmenschen eindringlich anzusehen. Muss man es nicht gewissenhaft vermeiden, den Blickkontakt allzu lange aufrechtzuerhalten? Verbietet es nicht die Schicklichkeit heute, den anderen überhaupt zu sehen (und zu verstehen)?
Bei Christophe Hohler – sowohl als Künstler als auch als Menschen - sind diese Tabus aufgehoben. Er weigert sich, sich dieser Art von Konvention anzupassen. Wenn man ihn beispielsweise fragt, woher seine Figuren stammen, antwortet er ganz einfach: „Indem ich male, offenbart sich das Subjekt.“ Deshalb bedarf er seit einiger Zeit keines Modells mehr vor sich, um seinen Silhouetten einen Körper zu geben. Vielmehr ist es seine geistige Wachsamkeit, die sein optisches Gedächtnis und sein Einfühlungsvermögen mobilisiert. Diese Konvergenz führt seine Hand, und in wenigen blitzartigen Strichen entstehen „Dieser da“, Figur 12-01, Einzelperson 1, eine Flüchtlingsgruppe… Denn er malt schnell, sehr schnell. Man muss ihn einmal malen sehen: Mit wenigen Farbstrichen erfindet er einen Körper und verleiht ihm die erwünschte Ausstrahlung. Man begreift, dass er eine Vielzahl von Beobachtungen integriert und die Formen, die gewisse psychische Zustände einnehmen können, auswendig gelernt hat. Und er lässt sie in wahrhaftig symptomatischen Bildern entstehen. Er gestaltet die Figur mit seinem Gelb, mit dem Blau, dem Rot. Vor allem dem Rot, Farbe des Lebens. „Beim Malen offenbart sich das Subjekt …“ Er sucht weder Individualität noch Ähnlichkeit, vielmehr stöbert er mit der unfehlbaren Genauigkeit, die ihm eigen ist, die Menschlichkeit der Wesen auf. Davon fängt er einen kleinen, intimen Teil ein, die ihre Zerbrechlichkeit, ihre strahlende Würde ist. Das, was wir uns weigern, zu sehen, und uns zu Recht fasziniert.

© Claude ROSSIGNOL

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